Kirschgarten, Steinbuckel,
Burgweg

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Laumersheimer Kirschgarten

Älteste und berühmteste Weinbergslage in Laumersheim. Ein Abzweig des weltbekannten Klosters zu Lorsch, genannt „Zum Kirschgarten“, hatte hier in Laumersheim Weinbergsbesitz. Die örtlichen Weinbauern, die das Land im Frondienst beackerten, prägten daher den Namen „Kirschgarten“ für diesen Teil der Gemarkung. Unterschiedlich hoch aufgewehter eiszeitlicher Löss auf einem massiven Kalksteinfels. Exponierte Südhanglage, 120m hoch, mit feinem Kalksteingries im Oberboden. In manchen Abschnitten findet sich extrem kalkreicher Mergelboden mit Schwarzerdeanteilen. Der Kirschgarten ist in der Nordpfalz eine der Spitzenlagen für große Burgunder und Rieslinge.

Laumersheimer Steinbuckel

Laut Johann Philipp Bronner, einem Weinfachmann aus dem 18. Jh., eine der exponiertesten Weinlagen im Leininger Land. Besonders auffällig sind die markanten Bodenstrukturen. Kalkreicher, stark mit Kalkstein durchsetzter Mergelboden. Der „Steinbuckel“ ist der 150m hohe Südhang eines Talkessels. Etwas kühlere Winde aus dem nicht weit entfernten Leininger Tal lassen die Trauben langsamer reifen und die charaktervollen Böden geben ihnen die typische Würze. „Steinbuckel“-Weine sind unter unseren Großen Gewächsen die langlebigsten Weine.

Großkarlbacher Burgweg
(Im Großen Garten)

Dieser Rebenhang liegt direkt an einem noch intakten Urstromtal. Heute fließt hier der Eckbach. Dieser hat über Jahrtausende auf das Kalksteinfels diverses Sediment aufgetragen, an einigen Stellen mehr, an anderen weniger. So kommt es vor, dass sich hier Kiesel, Sand, Löss und weicher, fast kreideähnlicher Kalkstein abwechseln oder übereinander schichten. An anderen Stellen tritt massiver fester Kalkstein hervor. Diese tollen Bodenstrukturen werden ergänzt durch eine optimale Südausrichtung und die windgeschützte Lage dieses Rebenhangs. Unter diesen, in jeder Hinsicht idealen Umständen kommen nur zwei Rebsorten für den Anbau in Frage: Riesling und Spätburgunder.